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Top Tipps für Top Shots

Sie sind einfach eine Klasse für sich: Luftaufnahmen. «Faszinierend!», «Spektakulär!», «Un-glaub-lich!» Ohne diese schwärmerischen Wörter kommen keine Beschreibungen von Drohnenfotos aus. Doch ohne das notwendige Know-how kann aus Schwärmerei schnell mal Enttäuschung werden. Unser Fotograf und Drohnenprofi Andrea Furger hat für Sie daher 4 Top Tipps für den winterlichen Kameraflug zusammengestellt.

Top Tipp 1: Vor dem Abheben, Rechtslage checken

Brauche ich eine Be- bzw. Einwilligung?
Hobbyfotografen mit Drohnen bis 30 kg müssen grundsätzlich keine Bewilligungen einholen – ausser a) bei Flügen über Menschenmengen, d.h. mehrere Dutzend Menschen oder mehr auf engem Raum, und b) wenn sie zu ihrer Drohne nicht ständig direkten Augenkontakt haben. Bei der Frage nach Einwilligungen kommt der Datenschutz zum Zuge, denn niemand darf ohne seine Einwilligung fotografiert werden, wenn er auf der Aufnahme erkennbar ist.

Befinde ich mich in einer Schutzzone?
Im Umkreis von fünf Kilometern um eine Flugpiste ist der Einsatz generell verboten. Das gilt auch für Kleinflugplätze, etwa von Segelflugzeugen, also auch rund um den Engadin Airport in Samedan. Auch die Wildschutzzonen gelten als No-Fly-Zones. Hier hilft Ihnen übrigens die interaktive Drohnenkarte des Bundesamtes für Zivilluftfahrt hervorragend weiter: map.geo.admin.ch

Darf meine Drohne Privatgrundstücke überfliegen?
Grundsätzlich muss Ihre Drohne so hoch fliegen, dass keine Personen auf den Aufnahmen erkennbar sind.

Ok … war’s das jetzt?
Fast. Wiegt Ihre Drohne mehr als 500 Gramm? Dann müssen Sie für das Gerät eine Haftpflichtversicherung im Umfang von mind. 1 Mio. CHF abschliessen.

Top Tipp 2: Winterflüge erfordern mehr Energie
Für die meisten Drohnen sind Temperaturen von -10°C bis 40°C kein Problem. Dennoch fordert Kälte die Batterien deutlich mehr. Daher gilt:
– Verwenden Sie nur vollständig geladene Batterien.
– Wärmen Sie die Batterien vor dem Flug auf 20°C oder mehr auf.
– Lassen Sie die Drohne für eine Minute einfach nur schweben, um die Batterie aufzuwärmen.
– Batterien entladen sich in kalten Temperaturen schneller. Überprüfen Sie den Batteriestatus daher öfter während des Fluges.

Top Tipp 3: Schnee ist auch nur Wasser
Landen Sie Ihre Drohne, wenn möglich, nicht im Schnee, denn die Feuchtigkeit kann die Motoren beschädigen.

Top Tipp 4: Nie mehr dunkle Schneebilder
Verlassen Sie sich nicht auf den automatischen Modus, der zu dunklen Bildern führen kann, sondern konfigurieren Sie die Belichtung und den Weißabgleich stets manuell.

Im Link das Ergebnis der Luftaufnahmen für die Gemeinde Madulain
www.madulain.ch

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